Johannes.

„Am Ende. Es hat nicht gereicht für ein ganzes Leben.“ Dein letzter Tweet

Ich hatte gerade erst begonnen, dich kennenzulernen. Die förmliche Begrüßung wich in den letzten Monaten einer freundschaftlichen Umarmung.

Man hatte schon zuvor Anteil an deinem Leben. Durch deinen Blog, deine Tweets, deine Posts. Sie verrieten Einblicke in dein Leben. Und es schien, als sollte da noch mehr kommen. 

Deine Texte ließen erahnen, wieviel Empathie du besessen hast. Vermutlich eine Portion zu viel. Exakt die Portion zu viel, die dich so empfindsam gemacht hat. Für die Menschen um dich herum. Für die Menschen im Netz.

Das ist wohl die Krux. Das Menschen, die soviel zu geben haben, so schnell daran zerbrechen können.

Wieviel du geben konntest, hat #einbuchfuerkai sehr schön gezeigt. Und wie bescheiden du diese Idee vertreten hast, hat dich einzigartig gemacht.

Wie oft habe ich heute meine Kinder in den Armen gehalten und dabei an deine Kinder gedacht. Sie werden sich nur mit Hilfe von Geschichten an dich erinnern. Und dieser Gedanke tut weh. 

Mir hilft kein Glaube über deine Entscheidung hinweg. Eine Entscheidung, die mir so fremd ist, aber verrät wieviel Macht diese Krankheit über einen Menschen erlangt.

Johannes – du bist zu früh gegangen.

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